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03
Jan
12

Einkaufsseminare für den strategischen Einkauf

Mit welchen modernen und praxiserprobten Methoden kann ich  einen neuen Lieferanten auswählen oder einen möglichen Lieferantenwechsel  durchführen? “

Dies sind die Ausgangsfragen bei der praktischen Durchführung eines Einkaufsseminars  in einem modernen Einkaufstraining über Lieferantenmanagement mit neuen  Methoden so  berichtet Hans-Christian  Seidel von CSEI-Consulting der auf strategischen Einkaufsseminaren  spezialisierten Einkaufsberatung CSEI-Consulting aus Darmstadt in seinen  Einkaufsberatungen und Einkaufs-Seminaren.

CSEI-Consulting schult  daher in seinen Einkaufsseminaren oder  Einkaufstrainings im Sinne eines interaktiven Workshop Lieferantenmanagement  und strategischen Einkauf in sehr  praxisorientierter und praxiserprobter Form  unter Nutzung aller didaktischen Möglichkeiten:

Die Lieferantenauswahl und der  Lieferantenwechsel

Nachdem die erste Phase im Lieferantenmanagement, d.h.  hauptsächlich die Beschaffungsmarktforschung und die Lieferantenevaluierung mit  allen technischen Parametern, erledigt ist, ist es nun an der Zeit,  sich im Team für den besten Lieferanten unter  Einsatz geeigneter und moderner Methoden zu entscheiden.

Bei der Lieferantenauswahl stehen einem Einkäufer die 3  folgenden praxiserprobten Methoden zur Verfügung, um eine fundierte, nachhaltig  abgesicherte und  betriebswirtschaftlich  richtige Entscheidung für sein Unternehmen zu treffen:

1. Die Total Cost-of  Ownership-Auswertung

Die inzwischen bekannte Total Cost-of Ownership-Methode  verlangt, dass außer dem reinen Produktpreis zusätzlich weiter anfallende  Kosten dringend und unbedingt in eine Gesamtkostenbetrachtung integriert werden  müssen, wie zum Beispiel:

  • Reisekosten
  • Zusätzliche QC Kosten
  • Zusätzliche Frachtkosten
  • Zusätzliche Zollkosten
  • Zusätzliche Gewährleistungs- und  Reklamationskosten
  • Kosten für Rechtsanwälte und externe  oder eigene Einkaufbüros
  • Kosten für Rücksendungen
  • Kosten für Vernichtung

Nur wenn diese zusätzlichen Kosten komplett in eine  Gesamtkostenbetrachtung miteinfließen, werden sie am Ende die wahren Kosten  vorliegen haben und am Ende böse (d.h. teure) Überraschungen für Ihr Unternehmen  vermeiden.

Oft lässt man diese oben aufgeführten Kosten unter den Tisch  fallen, da manche Einkäufer aufgrund von internem Druck auf Teufel komm raus an  sogenannten schnellen „Quick Wins“ interessiert sind.  Man kann eine solch einseitig  preisfokussierte Betrachtung auch mit dem sogenannten Eisbergprinzip  vergleichen. Genau wie beim Eisberg sind ca. nur 10 % der Masse (bei den Kosten  ist dies der Materialpreis) über der Wasseroberfläche sichtbar und 90 % der  Masse (bei den Kosten sind dies oben aufgeführten zusätzlichen Kosten)  verbergen sich unter Wasser. Genau wie bei den Gefahren auf hoher See, können  Sie hier einen „einkäuferischen Schiffsbruch“ erleiden.

2.  Nutzen Analyse

Anhand einer  Nutzenanalyse bewertet man,  dass neben dem reinen Preis auch weitere Parameter von wertvollem Nutzen für  Ihr Unternehmen sein können, die sich   von der reinen Preisbetrachtung abheben.   So kann es durchaus sein,  dass  ein Lieferant,  der einen günstigeren  Preis anbietet,  doch nicht den Zuschlag  erhält, weil alle weiteren Parameter, wie zum Beispiel After-Sales-Service und  Garantie im Vergleich zu seinem Konkurrenten nachteilig sind.

3.  Altlastencheckliste

Bei einer Betrachtung mit Checklisten müssen Einkäufer neben  vertraglichen, qualitätsrelevanten und kaufmännischen Checklisten auch die so  genannte Altlasten-Checkliste einsetzen.

Die Altlastencheckliste erforscht, welche negativen  Konsequenzen ein Lieferantenwechsel für das Unternehmen haben kann, wenn man  nicht alle Belange im Vorfeld analysiert und prüft.

Vor  lauter Euphorie über zukünftig signifikante Einsparungen übersehen manche  Einkäufer wichtige Details:

Aus vielen Praxisberichten erfährt man, dass sich viele  Einkäufer nicht immer die Mühe machen, alle Details bei einem geplanten  Lieferantenwechsel auf den Tisch zu legen. Mit so einer Altlastencheckliste  wurde häufig festgestellt,  dass bei  einer Lieferantenauswahl ein ursprünglich geplanter Lieferantenwechsel nach  Auswertung der Faktenlage verschoben werden musste oder schier unmöglich war.

„Sie werden überrascht sein, zu welchen Ergebnissen Sie mit  diesen modernen Methoden kommen werden und wie effizient diese Methoden sind, “  so  berichtet Hans-Christian Seidel von CSEI-Consulting  “ denn dadurch ist der Einkäufer entsprechend besser gerüstet um eine fundierte  Entscheidung bei der Lieferantenauswahl oder beim Lieferantenwechsel treffen zu  können.“

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